Zu Gast bei der Synode des evangelischen Dekanates Hof

Lieber Herr Dekan, lieber Andreas,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schwestern und Brüder,
vielen herzlichen Dank für die Einladung zur Dekanatssynode.
Ich erlebe die Dekanatssynode immer sehr spannend, weil wir auf katholischer Seite im Dekanat kein vergleichbares Gremium haben. Sicherlich sind die Themen, die in unseren Gremien im Rahmen vieler Veränderungsprozesse aufschlagen, nicht immer einfach. Aber ich spüre in dieser Runde immer eine wohlwollende und wertschätzende Atmosphäre- auch getragen von einer Prise Gelassenheit und Menschlichkeit und großem Gottvertrauen.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen für all die Offenheit, die Herzlichkeit und das Vertrauen zu bedanken. Ich erinnere mich gerne an die zahlreichen Begegnungen und Gespräche, an die besonderen Gottesdienste z. B. zum Volksfest, zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes, u. v. m. Es ist dabei immer Freude aneinander und Freude im Glauben zu spüren.
Ein Stellenwechsel steht zum 1. 9.2026 an; ich trete die Stelle als Hochschulpfarrer und Leiter der Katholischen Hochseelsorge an. Ökumene wird auch in diesem Arbeitsfeld eine Rolle spielen. Ein Stellenwechsel ist immer mit Reflexion und Ausblick verbunden: "Was könnte, müsste, sollte man alles machen, organisieren, initiieren. Visionen und Projekte werden gesponnen. Und doch weiß jeder, dass man immer hinter dem Anspruch zurück bleibt, zumal doch kein Mensch in die Zukunft schauen kann, welche aktuellen Herausforderungen– gesellschaftlich und kirchlich- auf uns noch warten. Ich erinnere mich immer an die Worte des Bischofs: „Gott selbst möge das gute Werk vollenden, das er in dir begonnen hat.“ Darauf dürfen wir in unserem gemeinsamen Dienst als Christen vertrauen.
Im Namen unserer Gemeinde- -und Ökumenebeauftragten Mechthild Fröh darf ich Sie herzlich grüßen. Auch wenn der Stellenplan immer wieder Kürzungen vorsieht und wir uns immer schwerer tun, in der Fläche präsent zu sein, ist und bleibt dem Seelsorgebereich Hofer Land die Ökumene ein Herzensanliegen. Ich bitte Sie, meinen Nachfolger ebenso herzlich in ihre Runde aufzunehmen und zu integrieren, um gemeinsam ökumenische Schritte zu gehen und am Reich Gottes zu bauen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Kirchengemeinden Gottes Segen.
Bleiben wir in unseren Kirchengemeinden im Gebet miteinander verbunden.
Bleiben Sie behütet.