Vorsicht Baustelle – Wir bitte um Verständnis!

Vorsicht Baustelle –Wir bitte um Verständnis!
In den vergangenen Jahren fuhr ich regelmäßig die A 3 zwischen Erlangen und Würzburg. „O je“, werden jetzt manche sagen, „die A 3 ist ja eine ewige Baustelle“. Stimmt. Der Autofahrer ist genervt, weil dieses Autobahnstück sehr frequentiert ist. Das Ziel ist eine sechsspurige Autobahn. Autobahnsperrungen sollen möglichst vermieden werden, wenngleich der Autofahrer mit reduzierter Fahrtgeschwindigkeit, Staus und Unfällen rechnen muss.
Mich fasziniert die Straßenführung während dieser Ausbauphase. Sehr geschickt wird der Autofahrer immer wieder durch die jeweilige Baustelle geführt, je nach Bauabschnitt in unterschiedlichen Varianten. Straßenschilder, Leuchtkegel und Fahrstreifen sind dabei nicht von unerheblicher Bedeutung. Vor allem: Runter vom Gas und volle Konzentration, damit der Verkehr fließt und jeder möglichst sicher ans Ziel kommt.
Vorsicht Baustelle – Wir bitten um Rücksichtnahme!
Unter diesem Gesichtspunkt lohnt es sich, Neu – und Umstrukturierungsprozesse innerhalb unserer Kirche, sprich in der Pastoral und Verwaltung, einmal näher anzuschauen. Im Erzbistum Bamberg werden wichtige Prozesse angestoßen, professionell begleitet und verwirklicht, um die Kirche zukunftsfähig zu machen, z.B.
-die Bildung neuer Seelsorgebereiche.
-die Gründung von Gesamtkirchengemeinden,
-die gemeinsame Pfarramtsverwaltung,
-die Einführung von Verwaltungsleitungen,
-die Profilierung der leitenden Pfarrer und Pfarrvikare,
verbunden mit der Erstellung von Konzepten, z. B. Präventionsschutz-, Pastoralkonzept- und Arbeitsschutzkonzept.
Vorsicht Baustelle – Wir bedanken uns für Ihre Geduld!
Beide Baustellen haben Gemeinsamkeiten! Es gibt kein „Betreten verboten“, denn in gewisser Weise sollen während eines Aus- und Umbaus weiterhin Funktion und Aufgabe erfüllt werden. Das ist auch gut so! Entschleunigung und Aufmerksamkeit tragen dazu bei, ansonsten sind Unfälle und Staus, Enttäuschung und Unzufriedenheit vorprogrammiert. Ob uns diese beiden Haltungen bewusst sind und wertvoll werden, wenn wir innerhalb unserer Kirche Prozesse und Konzepte anstoßen und begleiten und gleichzeitig die alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen erfüllen wollen?