Sudetendeutsche Vertriebenen-Maiandacht in Naila

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft, Ortsgruppe Naila, mit Orts- und stellvertretendem Bezirksobmann Adolf Markus hatte zur Vertriebenen-Maiandacht in die Stadtpfarrkirche „Verklärung Christi“ nach Naila eingeladen. Dekan Andreas Seliger zelebrierte die Andacht, zu der auch Gläubige aus dem gesamten ehemaligen Seelsorgebereich „Verkündigung Christi“ gekommen waren.
Der Maienmonat ist bei den vorwiegend katholischen Vertriebenen des Sudetenlandes und Schlesiens der Gottesmutter Maria geweiht, der Schutzpatronin der Heimatvertriebenen und auch des Bayernlandes, die als Fürsprecherin bei ihrem Sohn in allen Anliegen angerufen wird. Zu den marianischen Bittgebeten wurden wunderschöne Marien- und Mailieder aus der alten Heimat Böhmen, Mähren und Schlesien gesungen. Der Vertriebenenseelsorger der Erzdiözese Bamberg, Monsignore Herbert Hautmann, ehemaliger Pfarrer von Bad Steben, Schwarzenstein und Schwarzenbach, hat dieses Liedgut in einem Büchlein zusammengestellt. Die vertrauten Weisen, wie „Milde Königin gedenke“, „Es blüht der Blumen eine“ , „Marien Maien-Königin“ , „Geleite durch die Wellen“ oder das fränkische Marienlied „O himmlische Frau Königin“ berühren auf’s Innigste die Volksseele, was man auch am Gesang der Andachtsbesucher feststellen konnte. Die Gottesmutter Maria wird immer wieder um Schutz, Hilfe und Fürsprache bei ihrem Sohn angefleht, sowohl in schweren als auch in guten Zeiten. Nach dieser, von Dekan Andreas Seliger festlich gestalteten Maiandacht lud die Sudetendeutsche Landsmannschaft zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal ein. Dekan Andreas Seliger und Adolf Markus freuten sich über den zahlreichen Besuch. Der Orts- und stellvertretende Bezirksobmann bedankte sich bei beim Dekan, der auf die Anliegen der Sudetendeutschen Landsmannschaft nicht nur bei den Gedenkgottesdiensten eingehe, sondern sich auch sonst stets mit dieser Gruppe verbunden fühle. Abschließend bat Adolf Markus um eine rege Teilnahme am Sudetendeutschen Tag in Hof vom 3. bis 6. Juni.
