Pfarrvikar Ignacy Kobus kehrt in seine Heimat zurück

Pfarrgemeinden des „Hofer Lands“ sagen dem beliebten Geistlichen in Festgottesdiensten „Lebewohl und Aufwiedersehen“
Ignacy Kobus, der seit 2019 als Pfarrvikar für das Hofer Land und im Seelsorgebereich Hofer Land tätig war, geht im Ruhestand in seine Heimat nach Polen zurück.
Der Pfarrvikar wollte keine offizielle Verabschiedung im Seelsorgebereich „Hofer Land“. Daher hat Leitender Pfarrer Stefan Fleischmann zusammen mit Dekan Andreas Seliger den scheidenden Seelsorger zu einem Abendessen nach Bad Steben eingeladen. Sie haben zusammen Rückblick gehalten auf die gemeinsame Zeit im Hofer Land und haben Ignacy Kobus gedankt für seine segensreichen, seelsorgerlichen Dienste, die er in den vergangenen Jahren getan hat. Ignacy Kobus war bei den Gläubigen sehr beliebt, und so haben es sich ein paar Gemeinden, u.a. Selbitz, Oberkotzau, Schwarzenstein und Bad Steben, nicht nehmen lassen ihren Pfarrvikar mit "Ehrenvollen Festlichkeiten" in den Kirchen zu überraschen.
Denn wie gesagt "Abschiedsfeiern" wollte Ignacy Kobus nicht. Bei dem Wort "Abschied" denke er ans Sterben, das möchte er noch nicht, weil er ja wiederkommen wolle. So dankte man den ehemaligen "Volksmissionar" u.a. in St. Antonius in Oberkotzau, wo ihm Pfarradministrator Dr. Dieter Jung für sein segenreiches Wirken ein kleines Geschenk überreichte.. Sr. Margaretha und ein kleiner Chor erfreuten ihn durch die festliche, musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. In Schwarzenstein St. Josef gab stellvertretender Pfarrgemeinderatsvorsitzender Matthias Herrmann ein Geschenk mit allen Guten Wünschen. Für Bad Steben wird eigens berichtet. In Maria-Hilf in Selbitz -darüber berichten wir ausführlicher- wurde Kobus' letzter Gottesdienst festlich gestaltet.
Der katholische Kirchenchor unter der Leitung von Christian Werner mit Diplom Kirchenmusiker Christian Bauer an der Orgel bereicherten den Festgottesdienst mit Stücken aus der Lateinischen Messe. Als Volksgesang erfüllten Lieder wie „Lobe den Herren“ oder „Gott ist gegenwertig“ den gut gefüllten Gottesraum.
Ignacy Kobus bedankte sich. Er sei immer gerne in Selbitz gewesen. „Es wäre aber schön, wenn die Gottesdienste immer so gut besucht wären, wie heute!“ fügte er schmunzelnd hinzu. Die Gläubigen mögen sich immer auf den Herrn Jesus Christus ausrichten, betonte Ignacy Kobus, und nicht etwa auf „Entscheidungen“ des „Synodalen Weges“. Er fände es auch sehr wichtig, für die Gesamtkirche in Deutschland zu beten.
Für die Selbitzer Gemeinde bedankte sich Otto Dötterl aus der Kirchenverwaltung beim scheidenden Geistlichen. „So sehr wir Ihnen Ihren Ruhestand von Herzen gönnen, macht es uns auf der anderen Seite doch bedrückt und schwermütig Sie zu verlieren. In Ihrer Bescheidenheit, in ihrer demütigen, väterlichen Art , verbunden mit Ihrer sonoren Stimme wirkten Sie wie ein Fels in der Brandung.!“ Spätesten jetzt, fuhr der Redner fort, sei es an der Zeit ein herzliches Dankeschön zu sagen. Danke für die vielen erbaulichen und feierlichen Gottesdienste in Selbitz und Schauenstein. Danke für die stets ansprechenden und gut verständlichen Predigten in angemessener Dauer. Danke auch für die freundlichen, tröstenden und guten privaten Worte, die Kobus oft am Ende des Gottesdienstes den Gläubigen mit auf den Weg gab. Als kleines Dankschön für all das überreichte der Kirchenverwalter einen Geschenkgutschein für ein Paar Schuhe von der Schuhfabrik Jomos in Selbitz, damit er für seinen weiteren Lebensweg gut gerüstet sei. Schließlich wünschte Otto Dötterl dem lieben Pfarrvikar im Namen der Gemeinden für die Zukunft alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen. Anschließend gab es eine Begegnung mit Speis und Trank im Pfarrsaal, wo alle persönlich dem beliebten Geistlichen "Leb wohl" sagen konnten.
Do widzenia i obfitego błogosławieństwa Bożego, drogi pastorze!


