Palmsonntag im Hofer Land


Der Palmsonntag ist das Tor zur Heiligen Woche, der Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. Er erinnert an den Einzug in Jerusalem, von dem alle vier Evangelisten berichten. Den Hosannarufen der Menschen, die Jesu Einzug in die Heilige Stadt damals begleiteten, folgten schon bald die „cruzifige“Rufe („Kreuzige ihn“) der Menge.
In vielen Kirchen im Hofer Land wurde dieser Ereignisse gedacht. Beginnend mit dem Segensgebet über die Palmzweige und der Schriftlesung über den „Einzug in Jerusalem“ folgte man vielerorts, nachdem es ja wieder möglich ist, dem Brauch der Palmprozession vor dem Gottesdienst.Fleißige Helferinnen und Helfer haben für die Gottesdienstbesucher Palmzweige gebunden, die auch heute noch mitgenommen und in den Wohnungen aufgesteckt werden. Während in der Prozession mit geschmücktem Kreuz und dem Gesang von Lobliedern ein Bekenntnis zum Auferstandenen zum Ausdruck kommt, betonen die Lesungen des Tages stärker das Leiden und Sterben Jesu. Aber im bewussten Hingehen auf Ostern werde die Hoffnung gestärkt, dass Gott zu Frieden und Leben führt.