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Ostern im Hofer Land

Ostern
Datum:
Veröffentlicht: 9.4.26
Von:
Stefan Fleischmann
von Bernhard Kuhn

Ostern ist vor Pfingsten und Weihnachten der höchste Feiertag der Katholischen Kirche. An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu und seinen Sieg über den Tod. In den meisten Pfarrkirchen des Seelsorgebereiches „Hofer Land“ fanden Auferstehungsfeiern und Festgottesdienste statt, so in der Stadtpfarrkirche „Verklärung Christi“ in Naila und in weiteren Kirchen des Seelsorgebereichs "Hofer Land"

Die Osternachtsfeiern, - Dekan Andreas Seliger zelebrierte eine in der Pfarrkirche „Verklärung Christi“ in Naila- haben eine klare Grundstruktur. Auf die Lichtfeier folgt der Wortgottesdienst, danach die Tauffeier und die Eucharistiefeier. Nach Beginn der Abenddämmerung wurde am Kirchenvorplatz ein Holzfeuer angezündet. Dekan Andreas Seliger segnet das Feuer und entzündet die Osterkerze, das Symbol für Christus, an diesem neuen Feuer. Durch das Kreuz auf der Kerze und durch die ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega, wird zeichenhaft deutlich, dass Jesus Christus im Zentrum aller Zeiten steht, gestern, heute und in Ewigkeit. Da dies die zentrale Feier der Osternacht im Altlandkreis Naila ist, werden auch die Kerzen der anderen Pfarreien gesegnet, die je ein Vertreter der Pfarreien in Empfang nimmt und am gemeinsamen Einzug ins Gotteshaus teilnimmt. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zieht der Priester mit dem Altardienst in feierlicher Prozession mit der Osterkerze in die dunkle Kirche ein. Die Flamme der Osterkerze – Realsymbol des Auferstandenen – durchbricht die Finsternis und nimmt ihr den Schrecken. Die Gläubigen empfangen das Licht Christi, entzünden ihre Kerzen daran und geben es an andere weiter; sie lassen sich von ihm erhellen und werden – mitten in der Nacht ihres von Sünde, Leid und Tod überschatteten Lebens – selber zu Lichtträgern. In dem sich das Licht immer mehr ausbreitet, entfaltet es seine volle Leuchtkraft. In dieser Nacht wird deutlich, dass Christus die Dunkelheit des Todes in seinem Tod und seiner Auferstehung überwunden hat. Im anschließenden Wortgottesdienst erinnern die alttestamentlichen Lesungen mit den dazugehörigen Antwortpsalmen und Gebeten an die Geschichte des Unheils der Menschen, die von Gott her zur Heilsgeschichte wurde. Diese wurden von verschiedenen Lektoren vorgetragen. Der katholische Kirchenchor begleitete die Liturgie mit entsprechenden liturgischen Gesängen. In der Tauffeier segnet Dekan Andreas das Taufwasser und die Gläubigen erneuern mit brennenden Kerzen in den Händen ihr Taufversprechen. Anschließend segnet sie der Priester mit dem neugeweihten Wasser. Der letzte Teil der Osternacht ist die Eucharistiefeier. Diese ist ganz erfüllt von Jubel über den Sieg Jesu Christi über Sünde und Tod. So lies diese Osternachtsfeier, der schönste Gottesdienst des Jahres, in allen Gläubigen die Freude wachsen, dass der „Glanz dieser Nacht" von nun an stärker ist als alle Dunkelheiten, in die Menschen sich verstricken können. Diese Freude schwingt natürlich am Ostersonntag bei den Festgottesdiensten noch nach. Für die Gestaltung des feierlichen Hochamtes am Ostersonntag in der Stadtpfarrkirche „St. Marien“ in Hof, die Kaplan Christopher Helbig zerlebrierte, hatte Musikdirektor Dr. Ludger Stühlmeyer die Sopranistin Aki Yamamura vom Theater Hof gewinnen können. Zur Aufführung kamen Kompositionen von Bach, Gebhard, Rheinberger und Frank. Dr. Ute van der Mâer bereicherte den von Dr. Stühlmeyer wie immer Festival begleiteten Gemeindebesuch mit dem warmen Klang ihres Flügelhornes und Dr. Barbara Stühlmeyer ließ die Kesselpauken dazu erklingen.

Ute van der Mâer und Ludger Stühlmeyer übernahmen auch die musikalische Gestaltung am Ostermontag in St. Pius. Kaplan Christopher Helbig und Leitender Pfarrer Stefan feierten diesen Dienst zusammen mit Gemeindereferentin Mechthild Fröh, die die Frohbotschaft vom Emmausgang in verteilten Rollen vortrugen. Wort-Gottesdienstleiter Bernhard Kuhn, hielt einen frohen Ostergottesdienst mit den Seniorinnen und Senioren der "Frankenhöhe" in Langenbach. „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden, Alleluja!“