Zum Inhalt springen

Neuland

Neuland
Datum:
Veröffentlicht: 27.9.23
Von:
Pfarrer Stefan Fleischmann

Impuls im großen Dienstgespräch des pastoralen Personals Hofer Land zum Beginn des Arbeitsjahres 2023/2024

Unsere erste Sitzung im neuen Dienst- und Arbeitsjahr.
Manches hat sich eingespielt, und trotzdem betreten wir Neuland!

Etliche  Mitarbeiter /Innen sind schon viele Jahre hier in unserer  Region, im Seelsorgebereich Hofer, einige erst kurze Zeit: Neuland

Mit jeder Veränderung im Team – im  kleinen und im großen Dienstgespräch – betreten wir miteinander und füreinander:  Neuland.

Vielleicht gibt es ganz persönliche Ziele, die mit einem Neuland verbunden sind, das eine oder andere mutig zu wagen oder auch einmal  auszuprobieren.  

Wer dienstlich durch neue Landschaften wandert, der wird wach und sensibel; er lernt das Staunen und Bestaunen, das Fragen und Hinterfragen: Neuland.

Die ersten Schritte sind gemacht: Vielleicht ist ein Zwischenergebnis erreicht und bleibt unter den Erwartungen. Stellt das die neue Richtung gleich in Frage?

Auf dem Weg ins neue Land gibt es sicherlich Tage, an denen scheint nichts mehr zu gehen. Da ist ein Gefühl, alles gegeben zu haben und nichts zu bekommen. „Ich sehe kein Land mehr!“  Eher sieht man den Fortschritt, aber nicht den Durchbruch.

Und dann heißt es auch einmal, so richtig im Neuland anzukommen. Selten gibt es eine Ankunft mit Trompeten und Fanfaren, sondern mehr ein „Angekommensein“ in der Stille. Vielleicht fühlt es sich nicht so an, wie man sich das vorgestellt hat. Aber es heißt jetzt: Das Neuland bestaunen, dankbar sein, es geschafft und es getan zu haben.

Neuland: Jeder von uns hat diese Erfahrung mehrmals schon im Leben gemacht oder machen müssen, Neuland zu betreten. Von daher wissen wir, wie wichtig es ist, sich nicht alleine durchschlagen zu müssen. Wir sind eine Dienstgemeinschaft. Menschen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen: Kolleginnen und Kollegen,  Haupt- und Ehrenamtliche, Familienangehörige und Freunde.

Auf dem Weg in ein Neuland  dürfen wir uns aber auch von Gott geführt und gehalten wissen.

 

Neuland

Leben ist Bewegung
immer neu sich auf den Weg machen
losgehen
Altes ist Vergangenheit
darf losgelassen werden
und bleiben
Aufbrechen ist Verheißung
das nie Dagewesene finden und entdecken.
Ich – Du – Wir
Gott mit uns auf dem beständigen Weg ins Neuland.

(Lamberty, 2022)