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Grußwort 800 Jahre Sparneck

Sparneck, Maria Helferin der Christen
Datum:
Veröffentlicht: 14.11.23
Von:
PV Sebastian Schiller

Lieber Sparneckerinnen und Sparnecker, liebe Ehrengäste,

Was feiern wir eigentlich in diesem Jahr?
800 Jahre auf den Tag genau ist es her, dass dieser Ort in offiziellen Urkunden erscheint.
Feiern wir dieses Blatt Papier?
Oder feiern wir die endloslange Zeitspange an Tagen die seitdem vergangen sind?

Sparneck am Fuss des Waldsteins.
Einst ein Ort mit einer Burg, den mächtigen Herren von Sparneck, die mit der hohen Gerichtsbarkeit über Leben und Tod entscheiden konnten.
Ein Ort mit einem kleinen Karmelitenkloster, wo die Menschen ihre Sorgen und Nöte abladen konnten.

Im Lauf der Jahrhunderte hat sich Sparneck gewandelt.
Die Burg ist weg. Das Kloster gibt es lange nicht mehr.
Die Einwohner mussten sich mehrmals neu orientieren, weil die Zeiten sich verändert haben.
Mal zum Guten- mal zum weniger Guten.

Was seit dem 10.November 1223 aber gleich geblieben ist:
Sparneck ist Heimat für viele Menschen.
Für Alteingesessene- für neudazugekommene.
Und diese Heimat feiern wir heuer in diesem Jahr.

Eine Heimat,  in der es sich gut leben lässt.
In der wunderschönen Natur, mit Menschen die mit einem verbunden sind.
Als katholischer Pfarrer hier in Sparneck wünsche ich ihnen, liebe Sparneckerinnen und Sparnecker,
vor allem eines:

Einen hoffnungsvollen Blick nach vorn.
Im Wandel der Zeit- in den Herausforderungen des Lebens.
Denn die Heimat bleibt die Heimat. Egal was sich verändert.
Egal wie man sich selbst verändert.

Und, weil ich als Pfarrer ja auch irgendwas aus der Bibel sagen muss, gebe ich ihnen und ihrer Heimat Sparneck am Ende meiner Worte heute meinen Primizspruch mit auf den Weg: "Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem solle ich mich fürchten? Er ist die Kraft meines Lebens".

Ich wünsche ihnen und ihren Familien in diesem Jubiläumsjahr, aber auch für die Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen.