Gedanken zum Hochfest „Mariae Aufnahme in den Himmel“

Ein großes Zeichen erschien am Himmel: Eine Frau, umgeben von der Sonne, den Mond unter ihren Füßen, und einen Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. (Offb., 12,1)
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt. (Jes 61,10 )
Im Zentrum des Hochfestes „Mariae Aufnahme in den Himmel“ steht die innige Beziehung Marias zu ihrem Sohn. Für Maria ist schon jetzt Wirklichkeit geworden, was für alle anderen Christen noch aussteht. Sie ist das Bild des erlösten Menschen, in ihr schaut die Kirche das Bild ihrer Vollendung An ihren Fest lädt die Mutter aller Gläubigen uns ein, in Wort und Tat eine tiefe Beziehung zu ihrem Sohn zu suchen.
Wie ist es aber mit Menschen, die heute keinen Glauben mehr haben? Menschen, die verzweifeln an der Kirche und nicht mehr glauben wollen oder können? Wie ist es mit Menschen, die nie einen Glauben kennengelernt haben? Heute brauchen wir so dringend Zeuginnen und Zeugen, die von ihren Glauben erzählen und berichten. Menschen, die ihre Erfahrungen teilen. Menschen, die erzählen, was sie prägt, Menschen, die ihren Glauben im Alltag leben und bezeugen. Menschen, die einander Zeuginnen und Zeugen sind auf ihren Weg des Glaubens.
Halleluja. Halleluja. Aufgenommen in den Himmel ist die Jungfrau Maria. Die Engel freuen sich und preisen den Herrn. Halleluja.