Geburtstagsständchen für den Dekan

Viele kamen ins Pfarrhaus um ihren Pfarrer zu gratulieren und auch das Telefon stand nicht still . Am Abend zelebrierte Dekan Andreas Seliger zum Fest des Gedächtnisses der Schmerzen Mariens einen feierlichen Gottesdienst.
Pfarrsekretär Bernhard Kuhn gratulierte am Schluss des Gottesdienstes den weit über Naila‘s Grenzen hinaus bekannten Geistlichen. Es sei viel aufgebrochen in den einzelnen Pfarrgemeinden, für die Dekan Andreas Seliger zuständig sei, sagte der Redner. Einzelheiten bräuchte er aber nicht benennen, dies hätte schon Naila’s Erster Bürgermeister Frank Stumpf am Sonntag vorher getan, zum 10-jährigen Ortsjubiläums des Pfarrers. „Ich habe vor 10 Jahren Andreas Seliger als einen Priester kennen- und schätzenglernt der vor den Menschen ein Zeuge des Glaubens ist, ein treuer Diener Christi, fuhr Bernhard Kuhn fort. " Hier ist ein Mensch, der Freude und Zuversicht ausstrahlt, der aus der frohen Botschaft lebt !" Der Redner kam in diesem Zusammenhang auch auf die dunklen Wolken zu sprechen, die sich derzeit über der Kirche Deutschlands am Himmel zusammenbrauen, und benannte als Ursache dafür den „Synodalen Weg“ , der sehr umstritten ist. Aber wie heißt es in einer Strophe des schönen Kirchenliedes „Ein Haus voll Glorie schauet“ von Joseph Mohr? „Wohl tobet um die Mauern, der Sturm in wilder Wut. Das Haus wird's überdauern auf festem Grund es ruht.“ „Und zu diesem festen Grund gehören Priester wie Sie lieber Herr Pfarrer“, sagte Bernhard Kuhn „Priester die standhaft hinter ihrem Glauben stehen und ihn öffentlich bezeugen. Darin sind Sie Vorbild und dafür danken wir Ihnen!" Die Gottesdienstbesucher und Gratulanten wurden anschließend zu einer Feier in den Pfarrsaal eingeladen.