Gebetstag für kirchliche Berufe


Oberkotzau: Am 4. Ostersonntag, begeht die Kirche weltweit den Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Seit seiner Einführung im Jahr 1964 durch Papst Paul VI., wird dieser mit besonderen Gebetsaktionen begleitet. Das Motto in Deutschland zu diesem Anlass lautet: "Pilger der Hoffnung".
In der St. Antonius-Kirche in Oberkotzau findet zu diesem Anlass bereits seit mehreren Jahren ein 24-Stunden-Gebet statt: vom Samstag 18:00 bis Sonntag. 18 Uhr. Dazu hatten die Dekanatsvorsitzenden des Päpstlichen Werkes für Geistliche Berufe, kurz PWB, alle Dekanatsförderinnen und Förderer vorher zu einem gemeinsamen Treffen nach Oberkotzau eingeladen. Sr. Maria Feist, die mit großem Herzblut dieses wichtige Gebetsanliegen begleitet, konnte dazu auch den neuen Leiter der Diözesanstelle "Berufe der Kirche" Domvikar Tobias Löffler gewinnen. Der Domvikar, der den zentralen Gottesdienst der Erzdiözese zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen im Kloster Schwarzenberg vorstand, freute sich über das Kennenlernen der Gruppe in Oberkotzau. Dieses Treffen wurde durch einen Vertiefungsnachmittag "Eucharistie" ergänzt, eine Chance zum tieferen Verständnis des Glaubens. Bei einer Vorstellrunde lernte Domvikar Tobias Löffler die Förderinnen und Förderer des Seelsorgebereichs Hofer- Land kennen, und konnte so manches über ihre Aktivitäten erfahren. Herausragend sind die bestehenden "Rosenkranz- Gebetskreise", die diesen erhabenen Gebetsschatz unserer Kirche pflegen. Mit ihren inständigen Gebet möchten sie zu einer tiefen Erneuerung des Glaubens in der Kirche und in unserem Land beitragen. Domvikar Tobias Löffler freute sich über das Engagement und stellte darauf seine Arbeit im PWB vor. Er bedankte sich und hofft weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und für das gepflegte immerwährende Gebet auch in den nächsten Jahren. Darauf feierte er nach dem Rosenkranzgebet mit den PWB-Mitgliedern und der Gemeinde Eucharistie. Sr. Margaretha umrahmte den Gottesdienst auf der Orgel mit hoffnungsvollen, österlichen Weisen. Anschließend begann das 24-Stunden-Gebet vor dem Allerheiligsten. Die erste Gebetsstunde gestalteten mit Sr. Maria ihre beiden Stellvertreter Ursula Wiggers und Bernhard Kuhn vom PWB. Möge das notwendige tägliche Gebet auch weiterhin einen festen Platz in den Herzen aller Gläubigen einnehmen!