Gebet um Geistliche Berufungen rund um die Uhr

Oberkotzau
In ganz Deutschland und sogar darüber hinaus wurde am Weltgebetstag um geistliche Berufungen um den 25. April 2021 rund um die Uhr gebetet. Über 360 Gruppen und Personen haben sich auf der Internetseite „Werft die Netze aus“ eingetragen – weit mehr haben sich daran beteiligt. Oft standen hinter den Eintragungen Gemeinden oder Gemeinschaften, die gleich komplett 24 Stunden übernommen haben.
Die Gemeinschaft der Eucharistinerinnen aus Oberkotzau hat sich zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Spiritualität & Glaubensbildung des katholischen Seelsorgebereichs Hofer Land an der Gebetsaktion beteiligt. In der Sankt Antoniusgemeinde haben sich am Samstag, 24. April auf den Sonntag, 25. April über 100 Menschen dem durch die Ausgangssperre unterbrochenen Gebet im Anliegen der geistlichen Berufungen zum Priester- und Ordensleben angeschlossen.
Eröffnet wurde die Aktion in der St. Antonius Oberkotzau mit dem Zelebranten Pfarrvikar Holger Fiedler aus St. Marien, Hof. Danach folgten die Stunden der eucharistischen Anbetung bis 20.30 Uhr. Auf die Ausgangssperre wurde Rücksicht genommen und beim gemeinsamen Gebet eine Pause eingelegt. Stattdessen setzten Privatpersonen ihr Gebet zu Hause jeweils fort. Die nächtlichen Gebetsstunden gestalteten die Eucharistinerinnen in ihrer Hauskapelle des Seligen Georg und weitere bereitwilligen Beter von zu Hause aus. Ab 5 Uhr wurde das gemeinsame Gebet in der St. Antonius Kirche in Oberkotzau bis zur sonntäglichen Eucharistiefeier um 9 Uhr, die Dekan Andreas Seliger zelebrierte, fortgesetzt. Den Eröffnungs- und Schlussgottesdienst bereicherten Schwester Margareta und Schwester Sandra durch ihre sehr schönen, stimmulanten Gesangseinlagen. Anschließend beteten weiterhin viele Menschen von ihrem Wohnort aus bis 18 Uhr weiter.
Papst Franziskus hat bereits am 19. März den inhaltlichen Rahmen für den Weltgebetstag abgesteckt: Am Tag des heiligen Josef, dem in der katholischen Kirche das Jahr 2021 in besonderer Weise gewidmet ist, stellte er dessen Leben und Berufung ins Zentrum seiner Botschaft. Als Schlüsselbegriffe des Nährvaters Jesu wie auch eines geistlichen Berufungsweges nannte das Kirchenoberhaupt "Traum, Dienst und Treue".
Das Gebetsanliegen um Geistliche Berufungen wird in der Antoniuspfarrei in Oberkotzau seit Jahrzehnten gepflegt und zeugt von großer Liebe und Hingabe, die von den Eucharistinnerinnen ausgeht und so weitergegeben wird.
"Für wen bin ich da?", so lautet der Tenor in diesem Jahr.
"Mach mich bereit Herr, auf dein Wort zu hören und deine leise Stimme in meinem Alltag wahrzunehmen.
Gib mir den Mut, darauf zu antworten und dir nachzufolgen. Andere warten darauf. Ich will für sie da sein, so wie du für mich da bist. Gib mir die Entschiedenheit, die ich dafür brauche.
Dir soll mein Leben gehören. Und damit all jenen, zu denen du mich senden willst. Amen". ( Berufe der Kirche und PWB )
Hier noch ein kleiner Film: https://www.youtube.com/watch?v=A6OW5Mjyz5s
