Festgottesdienst zum Beginn des Marienmonats Mai

Im Mai feiert die Kirche weltweit die Mutter Gottes. Zudem wird sie in Bayern am 1. Mai außerdem als „Patrona Bavariae“ verehrt. Wie kann man daher diesen Marienmonat schöner beginnen, als mit einem Besuch an einem Wallfahrtort? In der näheren Umgebung gibt es einen, auf den alle Frankenwäldler sehr stolz sind. So haben sich auch dieses Jahr Pastoralteam und Gläubige aus den Gemeinden des Seelsorgebereichs Hofer Land nach Marienweiher aufgemacht, um in der wunderschönen Basilika einen Festgottesdienst zu Ehren der „Maienkönigin“ zu feiern.
Diesem stand der Leitende Pfarrer des SSB Hofer Land, Stefan Fleischmann, vor in Konzelebration mit seinen Mitbrüdern Dekan Andreas Seliger, den Pfarrvikaren Holger Fiedler und Sebastian Schiller und Pfarradministrator Dr. Dieter Jung. Organist Wittich umrahmte den Festgottesdienst u.a. mit vertrauten marianischen Weisen wie „Gegrüßet seist du Königin" und „Den Herren will ich loben!" Pfarrer Stefan Fleischmann stellte seine gefühlsbetonte Predigt unter dem Aspekt ; „Maria Königin des Friedens".
Die Welt leidet unter Krisen, Konflikte und Kriege. Die Zuversicht der jungen Generation ist am Tiefpunkt angelangt, das belegt eine Studie „Jugend in Deutschland 2024“.sagte der Geistliche. Sie dokumentiere eine tief sitzende mentale Verunsicherung mit Verlust von Vertrauen in die Beeinflussbarkeit der persönlichen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen.
In der Lauretanischen Litanei – 1917 vom damaligen Papst Benedikt XV. erweitert - wird Maria als die Königin des Friedens angerufen. Was kann uns Maria heute morgen für unser Leben und unsere Welt sagen? fragte Pfarrer Stefan Fleischmann und gab die Antwort:.
Maria begleitet Jesus, den Fürst des Friedens, auf dem Weg und hört die Botschaft des Friedens, die ihr Sohn verkündet: „Friede sei mit euch!“ Dieser Friede ist eine Zusage, ein Zuspruch, den wir in jedem Gottesdienst immer wieder neu hören und in unsere Herzen aufnehmen dürfen; und bedeutet vor allem, auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen ruhig und friedvoll im eigenen Herzen zu bleiben. Wenn wir um Frieden beten und Maria um ihre Fürsprache bitten, dann ist das Gebet selbst eine Quelle des Friedens. Das Gebet, die Stille, das vertrauensvolle Gespräch mit Gott, schenkt selbst inneren Frieden und auch gleichzeitig Ermutigung, das Machbare zu tun, und das Unmögliche Gott anzuvertrauen.
Was kann uns Maria für unser Leben sagen? fragte Pfarrer Stefan Fleischmann weiter. Wie Maria von Gott in den Himmel, in die Liebesbeziehung von Vater, Sohn und Heiliger Geist, ganz aufgenommen und gekrönt wurde, so haben wir alle Anteil an dieser Liebe des dreifaltigen Gottes. „Heilige Maria Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen“ „Möge Maria, die Königin des Friedens, uns stets auf diesem Pilgerweg der Hoffnung begleiten, bis wir einmal durch das Tor des Todes zum ewigen Frieden gelangen. Deshalb rufen wir: Maria, Königin des Friedens –bitte für uns!“, beendete der Leitende Pfarrer seine einfühlsame, zu Herzen gehende Predigt. Eine besondere Freude bereiteten am Schluss des Gottesdienstes die Pfarrvikare Holger Fiedler und Sebastian Schiller der Gottesdienstgemeinde. .Mit den hervorragend zweistimmig vorgetragenen Grüßauer Mutter- Gottes- Rufen, die im Marienmonat Mai immer wieder in den Maiandachten zu hören sind, erreichten sie die Herzen aller Besucher. Dieser Festgottesdienst war für alle Mitfeiernde eine wertvolle Bereicherung und ein segensreicher Beginn des schönen Marienmonats Mai.
