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Fest der Taufe des Herrn

Sonne durchbricht Wolken
Datum:
Veröffentlicht: 9.1.21
Von:
Mechthild Fröh

Als Jesus getauft war, öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes auf sich herabkommen.
Und die Stimme des Vaters aus dem Himmel sprach:
Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe.
(vgl. Mt 3,16-17)

Wir kennen die Redewendung, etwas aus der Taufe heben, was so viel bedeutet wie: etwas gründen oder ins Leben rufen. Wenn jemand sagt, er sei mit Spree-, Rhein-, oder Paderwasser getauft worden, dann weiß man, woher er kommt. Taufen bedeutet auch immer, einen Namen zu geben und damit identität und Einzigartigkeit des Getauften zu betonen. Wer gar eine Feuertaufe bestanden hat, der ist einer bedrohlichen Situation entronnen und kann nun neu aufleben. Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass es um einen Beginnn geht, um einen neue Existenz, die Gestalt werden will.
Blickt man mit diesen Redewendungen auf Jesus, so kann man Parallelen finden. In der Taufe mit Jordanwasser erfuhr er sein Gegründetsein in Gott. Seine Identität, seine Einzigartigkeit kommt im Namen "geliebter Sohn" zum Ausdruck. Die Feuertaufe erlitt Jesus am Kreuz. In siener Auferweckung sind die todbringenden Mächte überwunden. Jesus ist der Christus,  das Heil der Welt.                                                                                                                                                        (aus: Laacher Meßbuch 2021, S. 151)

Seit unserer eigenen Taufe mit Wasser und dem Heiligen Geist spricht Gott jeden Tag zu uns: "Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Gefallen"