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Erste Heilige Kommunion in Sparneck

EK Sparneck 2022
Datum:
Veröffentlicht: 8.5.22
Von:
Bernhard Kuhn

Ein Mädchen und fünf Jungs aus den Orten Sparneck, Weißdorf und Zell haben in der katholischen Kuratiekirche "Maria- Helferin der Christen" in Sparneck das Sakrament der Ersten Heiligen Kommunion empfangen.

Pfarrvikar Sebastian Schiller zelebrierte den Festgottesdienst, der musikalisch von Matthias Löhlein an der Orgel umrahmt wurde. Die Erstkommunion gilt als wichtiger Schritt beim Hineinwachsen in die katholische Kirche, und die Feier ist ein Fest der ganzen Gemeinde. Das passende Eingangslied „Unser Leben sei ein Fest", stimmte froh auf die heilige Handlung ein. Gemeindereferentin Lisa- Maria Eberhardt, unterstützt von Matthias Löhlein und Maximilian Schmidt hatten die Kommunionkinder seit Oktober vergangenen Jahres auf dieses wohl bedeutendste Sakrament im Leben eines jungen Christen vorbereitet. Das Festevangelium beschreibt den Zöllner Zachäus, und „Mit dir sind wir groß Zachäus" lautete auch der Leitgedanke, der die Kinder durch die Kommunionsvorbereitung begleitete, und den Pfarrvikar Sebastian Schiller jetzt noch einmal in einer kindgerechten Predigt vertiefte.

"Was brauche ich um glauben zu können" fragte der beliebte Pfarrvikar eingangs. Unterschiedliche Antworten wie „den Religionsunterricht", „Menschen die wir kennen, die immer zur Kirche gehen" oder „ein nettes Wort, ein Lächeln" hätten doch etwas gemeinsam, stellte der Redner fest. „Wir tun uns leichter mit dem Glauben, wenn wir besondere Erfahrungen gemacht haben." Der Zöllner Zachäus habe eine besondere Erfahrung gemacht. Er will Jesus unbedingt sehen, klettert dazu extra auf einen Baum, und er darf ihn nicht nur sehen, sondern Jesus isst sogar mit ihm. Manchmal braucht es halt mehr als Worte, als Lernen, als Wissen, damit man merkt, so wie Zachäus „Es ist alles okay" betonte der Redner. „Das dürft ihr heute auch erfahren, wenn ihr zum ersten Mal dieses kleine Brot bekommt, das ‚Brot des Lebens‘!“. In jedem Gottesdienst, wenn wir es essen, zeigt es uns: Für Jesus bin ich okay. Ich bekomme eine neue Chance, egal was vorher passiert ist oder nachher kommt. „Zachäus ist damals von diesem Essen mit Jesus sicher als ein glücklicherer Mensch nach Hause gegangen, als er es vorher war! Genau das soll auch uns passieren, wenn wir dieses kleine Brot essen. Wir sollen glücklicher nach Hause gehen, weil wir daran erinnert werden, dass Jesus immer bei uns ist, jetzt als Kommunionkind, aber auch später als Erwachsener, und dass er uns immer neuen Mut und neue Hoffnung geben will", ermutigte Pfarrvikar Sebastian Schiller die Kommunionkinder. Dann kam der große Augenblick. Die Kinder empfingen zum ersten Mal den "Leib des Herrn" Jesus kommt ihnen im gewandelten Brot persönlich nahe und sie können Gemeinschaft mit ihm erleben. Das Sakrament der Erstkommunion ist ein heiliges Geschenk und zugleich der erste Schritt zu einem bewussten Christenleben in der Gemeinschaft der Kirche. Mit einem schallenden "Te Deum - Großer Gott, wir loben dich" endete der Festgottesdienst, der den Erstkommunikanten sicher das ganze Leben in guter Erinnerung bleiben wird.

EK Sparneck 2022
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