Die katholische Kuratie „Maria-Hilf“ feiert Kirchweih


"Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land. Aus ew'gem Stein erbauet, von Gottes Meisterhand. Gott! Wir loben dich! Gott! Wir preisen dich! O lass im Hause dein uns all geborgen sein!"
Geborgen fühlen sich auch die Selbitzer Gläubigen in ihrer schönen Kirche "Maria-Hilf". Diese wurde 1952 geweiht, und die Gemeinde feierte jetzt in einem Festgottesdienst, den Dekan Andreas Seliger zelebrierte, den 71. Jahrestag dieses markanten Ereignisses.
Das Hochamt, zu dem auch Gläubige aus dem Seelsorgebereich gekommen waren, wurde von Diplom Kirchenmusiker Christian Bauer an der Orgel und vom katholischen Kirchenchor Selbitz unter der Leitung von Christian Werner umrahmt. Bekannte Weisen, wie "Shalom" oder "Sancta Maria" u.a. erfüllten diesen heiligen Raum. Dekan Andreas Seliger bezog sich in seiner Festpredigt auf die Stelle der Geheimen Offenbarung des Johannes, die Mesnerin Brigitte Proksch vorgetragen hatte, in der es heißt: Ich sah die heilige Stadt das neue Jerusalem, herniedersteigen von Gott aus dem Himmel. Sie war bereitet wie eine Braut, die sich geschmückt hat für ihren Bräutigam. Und ich hörte eine Stimme, die sagte: „Siehe das Zelt Gottes bei den Menschen. Er wird bei ihnen wohnen, sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird in ihrer Mitte sein als ihr Gott!“
„Christus ist der Bräutigam, die Kirche die Braut, die sich in ständigem Austausch und ständiger Schöpfung miteinander auf die Hochzeit vorbereiten", folgerte der Dekan. Die Kinder seien die Gläubigen. Der Redner ermutigte die Pfarrangehörigen treu im Glauben zu stehen und zur Kirche zu halten. Wie viele Gebetsanliegen Verzweifelter seien schon in der Kirche erhört worden. Es lohne sich immer mit allen Anliegen in die Kirche zu gehen bei innigem Gebet Erhörung zu finden!“, fuhr der Redner fort. „Wir können Gott nur an dem Ort erfahren, wo unser Herz offen und aufgeschlossen ist. Da, wo wir zu Hause sind, da ist der Ort und das Haus Gottes und das Tor des Himmels, und nirgendwo anders!" Mit einem schallendem „Te Deum- Großer Gott wir loben dich“ wurde der Festgottesdienst beendet. Bei der anschließenden Begegnung im Pfarrsaal bedankte sich Dekan Andreas Seliger bei allen, die das Kirchweihfest so festlich umrahmt und vortrefflich vorbereitet hatten. Er lobte die gute Zusammenarbeit und das große Engagement in der Gemeinde. So konnten es sich die Gottesdienstbesucher in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen und bei „Leberkäs“ und Getränken, gutgehen lassen, und es ging ein schöner Pfarrnachmittag bei netter Unterhaltung zu Ende.
