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Die Entwicklung der heiligen Messe

Pfarrer Christian Stadtmüller
Datum:
Veröffentlicht: 13.4.24
Von:
Bernhard Kuhn

Vortrag von Pfarrer Christian Stadtmüller- Großheubach (Diözese Würzburg)

Die katholische Pfarrgemeinde „Verklärung Christi“ in Naila hatte Pfarrer Christian Stadtmüller aus Großheubach in der Diözese Würzburg zu einem Vortrag eingeladen. Sein Thema war: Die Entwicklung der heiligen Messe.

Pfarrer Christian Stadtmüller ist in Naila kein Unbekannter. Er hat in Naila schon mehrere Vorträge gehalten, die durch seine verständliche und einfühlsame Art immer sehr gut bei seinen Zuhörern ankamen. Die „Entwicklung der heiligen Messe“ ist wohl eine Thematik, die jeden praktizierenden Christen interessieren müsste.

Ausgehend von den ersten jüdischen Paschariten, in die Jesus die Feier des Gedächtnisses seines Leidens und Sterbens legte, skizzierte der Referent die Entwicklung der heiligen Messe von der apostolischen Zeit bis ins Mittelalter und zeigte des Anreichern der römischen durch die spätere römisch-germanische Liturgie auf, deren Entwicklung schließlich in den liturgischen Büchern des Konzils von Trient 1570 mündeten. Der Einfluss der germanischen auf die römische Liturgie waren unübersehbar. So ordnete Kaiser Heinrich II. anlässlich seiner Krönung zum Kaiser an, dass - wie es bei ihm im Norden schon lange üblich war - auch das große Glaubensbekenntnis in der Liturgie einen Platz haben müsse. So kam das Credo in die sonntägliche Messfeier. Ein weiterer Meilenstein ist die Liturgiereform infolge des II. Vatikanischen Konzils, die vielerlei Veränderungen mit sich brachte, in der guten Absicht, die Riten in ihre ursprüngliche Gestalt zurück zu bringen. Eines war nach dem Vortrag klar: Liturgie ist ein großes Geschenk, das sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat und sich auch immer wieder weiter entwickeln wird. Dekan Andreas Seliger bedankte sich am Schluss beim Referenten im Namen aller Anwesenden für seine wertvollen Ausführungen.