Diakon Georg Bauer begeht sein 25-jähriges Jubiläum


Diakon Georg Bauer beging sein 25-jähriges Diakonjubiläum in einem Festgottesdienst in der Kirche "Maria Geburt" in Pettstadt, dem Leitender Pfarrer Domkapitular Albert Müller in Konzelebration mit Pfarrvikar Dominik Stehl, Diakon Dr. Alfred Beyer und dem Jubilar Diakon Georg Bauer vorstand. Die musikalische Gestaltung an der Orgel und Kantorendienst übernahm Rebekka Kuchenbrod, die Tochter des Jubilars.
Schwungvolle Lieder wie „Jauchzt dem Herren alle Welt", „Heilig heilig lasst uns" oder „Erde singe" ließ Rebekka auf der Königin der Instrumente, der Orgel, brausen. Da es gerade der Tag der Frauenpredigt war, bot es sich an, dass Georg Bauer's Frau Ute den Part der Predigt übernahm. Sie reflektierte das segensreiche Wirken ihres Mannes in Schwarzenstein/ Schwarzenbach und Pettstadt. „Als du deinen Dienst, zunächst als Pastoralreferent in Bad Steben, angetreten hast – ein Bamberger im tiefen Frankenwald, du hast dich aber sehr schnell, sehr gut akklimatisiert - hast du gemerkt, dass die Menschen dort Sehnsucht nach Gemeinschaft im Glauben haben. Dass gerade Familien Fragen und Sehnsüchte haben. Du warst mitten unter ihnen und das war gut so. Ich denke da an die Gesprächskreise, die Demonstration für den Erhalt der Schöpfung in diesem beschaulichen Kurort, die Gruppenstunden und vieles mehr", begann Ute Bauer, selbst Religionslehrerin, ihre herzlichen und locker vorgetragenen Ausführungen. "Als wir dann mit der Familie, damals waren wir erst zu fünft, nach Schwarzenstein ins Pfarrhaus gezogen sind und du als seelsorgerlicher Ansprechpartner verantwortlich warst, ist in dir der Ruf Gottes stärker geworden die Gläubigen tiefer zu begleiten, für sie da zu sein, ihnen zu dienen, denn so sagte schon der französischen Bischofs Jacques Gaillot: „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts“. So wurdest du am 17. Juli 1999 vom damaligen Erzbischof Karl Braun, zusammen mit neun weiteren Männern im Dom zu Bamberg zum Diakon geweiht. Zehn Männer also, die als „Hirten“ in der Seelsorge wirken dürfen", fuhr sie fort. "Aber nicht nur du! Denn wir als Familie durften auch daran teilhaben – unser damaliger Pfarrer Herbert Hautmann hat das so ausgedrückt: Hat man einen Diakon, hat man gleich auch eine ganze Familie, die Dienst in der Gemeinde tut!" "Auch hier in Pettstadt warst du Seelsorger in allen Lebenslagen für den Pfarreienverbund Ebrachgrund. Du hast immer von den tiefen Gesprächen erzählt, die du mit den Gläubigen bei Vorbereitungstreffen für Taufen, Hochzeiten und Begräbnisfeiern hattest und ich erinnere mich gerne an die Sakramentenpastoral: Du als der tiefgreifende Theologe und ich als die, die für die praktische Umsetzung zuständig war!" "Und nun feiern wir, hier in dieser schönen Kirche in Pettstadt, dein silbernes Diakonen Jubiläum. Ich weiß, dass du das gerne tust, ich weiß aber auch, dass dich das mit Wehmut erfüllt, ob der Tatsache, dass du bereits seit geraumer Zeit aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand bist. Aber mit den Krankenkommunionen und den Gebeten für die Gemeinde bist du auch im Ruhestand ein Hirte, der für die Gläubigen tätig ist." Am Schluss des Gottesdienstes bedankten sich PGR Vorsitzender Dr. Gisbert Röttger aus dem Seelsorgebereich Steigerwald und Leitender Pfarrer DK Albert Müller für das sehr gute seelsorgerliche Wirken des Jubilars. Auch Pfarrsekretär Bernhard Kuhn war angereist, der damals in Schwarzenstein Pfarrsekretär, Mesner und Kirchenpfleger war und hervorragend mit Georg Bauer zusammenarbeitete. „Ich war dein Kirchenpfleger und gemeinsam haben wir in Schwarzenbach/Schwarzenstein sehr viel erreicht. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet und das hat in der Gemeinde gefruchtet. Ich denke an unsere Seelsorge, ich denke an all die Feste, die wir gemeinsam gefeiert haben, und unsere gut durchgeführten Bauvorhaben, die unsere beiden Kirchen St. Marien und St. Josef in neuem Glanz erstrahlen ließen und an vieles andere mehr. Dafür möchte ich dir persönlich, aber auch im Namen der Schwarzensteiner und Schwarzenbacher ganz herzlich danken. Die Leute fragen oft nach dir und deiner Ute." Nach dem Festgottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher zu einer Agape auf den Kirchenvorplatz eingeladen wo sie sich bei Wein und Gebäck persönlich austauschen konnten. Ein schöner Tag ging zu Ende, den sich der Jubilar verdient hat.

