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Der heilige Josef- Vorbild in vielen Lebensgrundlagen

Patronatsfest Schwarzenstein
Datum:
Veröffentlicht: 21.3.24
Von:
Bernhard Kuhn

Hochamt zum Patronatsfest

Die Pfarrgemeinde Schwarzenstein/ Schwarzenbach feierte ihr Patronatsfest in der St. Josefskirche zu Schwarzenstein, zu dem viele Gläubige gekommen waren. Dekan Andreas Seliger zelebrierte ein feierliches Hochamt, das Heinz Hahn an der Orgel musikalisch umrahmte.

Der heilige Josef nimmt in seiner Kirche in Schwarzenstein einen Ehrenplatz ein. Auf einen Baumstamm erhöht steht er mit seiner Braut Maria im linken Teil des Altarraumes. Nach der Überlieferung lebte Josef als Zimmermann in Nazareth und war mit Maria, der Mutter Jesu, verlobt. Er gilt als der Gerechte, der treu den erkannten Willen Gottes erfüllt und so die Pflichten des Pflegevaters für Jesus übernimmt. Im Tagesgebet des Hochfestes betet die ganze Kirche, dass Gott auf die Fürsprache des Hl. Josef ihr helfen möge, die Geheimnisse der Erlösung zu verwalten.

In seiner emotionalen Ansprache beleuchtete Dekan Andreas Seliger wichtige Aspekte des heiligen Josef, die auch für ungläubige Menschen auf verschiedene Weisen inspirierend sein könnten. Der heilige Josef nahm Verantwortung für Maria und das neugeborene Jesuskind. Daraus können die Eltern von ihm lernen, wie wichtig es sei die Kinder zu beschützen und zu unterstützen. „Wir sollten unsere Kinder so annehmen wie sie sind und ihnen Liebe und Geborgenheit schenken“. Besonders hob Dekan Andreas Seliger die Demut des heiligen Josef hervor. Josef handelte ohne viele Worte. Er führte seine Aufgaben im Stillen aus, ohne nach Anerkennung zu suchen. Auch Eltern sollten Momente der Stille nutzen um über ihre Rolle nachzudenken und den göttlichen Willen zu erkennen. Der Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen könne uns auf den richtigen Weg führen, betonte der Dekan. Josef sei ein liebevoller Ehemann und Vater gewesen. „Wir können unsere Familienbande stärken, in dem wir Zeit miteinander verbringen, miteinander sprechen und einander unterstützen!" Liebe und Fürsorge seien wertvolle Geschenke, die wir den Kindern geben können, fuhr der Redner fort. „Und vor allem können wir für unsere Familien beten und um göttlichen Beistand bitten!" Liebe und Aufmerksamkeit, nach dem Vorbild des heiligen Josef, seien ein wertvolles Geschenk und Ausdruck unserer Verantwortung als Familienmitglieder, das emotionale Wunden heilen könne. Es zeige, dass wir uns untereinander kümmern und füreinander da sind. „Menschlichkeit und Fürsorge sind grundlegende Werte, die unsere Beziehungen stärken und unsere Familie als Ganzes gedeihen lassen", schloss Dekan Andreas Seliger seine einfühlsame Predigt. Im weiteren Gottesdienstverlauf folgten ein Gebet zum heiligen Josef, dem Schutzherrn der Kirche und dem Patron der Sterbenden, und die bekannten und gern gesungenen Josefslieder. Nach diesem feierlichen Hochamt waren die Gottesdienstbesucher zu einem Gläschen Sekt im Kirchenvorraum eingeladen, ein schöner Abschluss zum Fest ihres Kirchenpatrons.