Auf den Spuren des Heiligen Konrad


Es sind besondere Tage in Altötting, die kaum in Worte zu fassen sind; geistliche Tage, die zu einem spirituellen Erlebnis für die Teilnehmer/innen werden. 4 Tage machen sie sich auf Spurensuche in und um Altötting/Parzham.
Die Geschichte des Bruders Konrad (geb. Johannes Birndorfer) ist eigentlich schnell erzählt: Die Geschwister drängen ihn, den elterlichen Hof zu übernehmen. Johannes lehnt ab. Er verzichtet auf sein Erbe und tritt ins Kloster Altötting ein. Dort verrichtet er als Bruder Konrad über 40 Jahre treu seinen Dienst an der Klosterpforte.
Schon zu Lebzeiten erkennen die Menschen in Konrad einen in Gott verwurzelten und bodenständigen Menschen: "Konrad taucht in Gott ein und taucht bei den Menschen auf", so formliert es Stefan Fleischmann in einer Predigt. So ist der Klosterbruder an der Pforte des Lebens, um den rat- und hilfesuchenden Menschen beizustehen, aber er ist auch an der Pforte des Himmels, um in der Betrachtung des Gekreuzigten nach dem Willen Gottes zu fragen.
Die geistlichen Tage sind geprägt von Gebet (Novene mit Bruder Konrad, Morgen- und Abendgebet), Gottesdienst, Kirchenführung in St. Konrad, Besuch des elterlichen Hofes in Parzham und der Wegkapelle bei Bad Birnbach, u. v. m.
Wer ist der Heilige Bruder Konrad? In den Boden v. St. Konrad /Altötting gemeißelt finden sich Vorsätze, die er gegen Ende des Noviziats in Laufen formuliert hatte. An ihnen kann man seine Lebenshaltung ablesen.
- Suchen und schweigen
- Mit großem Vertrauen
- Lieben und Leiden
- Vom Kreuz lernen
- Barmherzig sein
- Gott wird helfen
- Staunen und anbeten
- Liebe ohne Ende
- Mit Gott vereint
Begleiter der Pilgergruppe sind GR Mechthild Fröh und Pfr. Stefan Fleischmann: "Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Kirchengemeinden im SSB Hofer Land mit ihrem Patron /Patrozinium auseinandersetzen. Auf diese Weise schöpfen wir aus geistlichen Quellen, die unsere Gemeinde profilieren und zum fruchtbaren Boden werden lassen.


