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60-jähriges Kirchenjubiläum am Fronleichnamsfest in Bad Steben

60jähriges Kirchenjubiläum in Bad Steben
Datum:
Veröffentlicht: 10.6.23
Von:
Bernhard Kuhn

Die katholische Pfarrgemeinde "Maria- Königin des Friedens" hatte am Fronleichnamstag gleich zweifachen Grund zu Feiern: nämlich Fronleichnam, die Freude über die Nähe des Herrn im Altarsakrament, und das 60-jährige Jubiläum ihrer Pfarrkirche.

Das Hochamt, das Dekan Andreas Seliger zusammen mit dem ehemaligen Pfarrer von Bad Steben, Monsignore Herbert Hautmann, zelebrierte, wurde vom katholischen Kirchenchor mit Ellen von Kieseritzky an der Orgel mit festlichen Stücken umrahmt. In seiner Ansprache reflektierte Dekan Andreas Seliger den Bau der Kirche vor 60 Jahren. Damals wurde die alte Kurkapelle abgerissen und der Grundstein für die jetzige Kirche gelegt. Nach dem Krieg und der Ansiedlung vieler Heimatvertriebener aus dem Sudetenland wurde ein großes Gotteshaus benötigt. In all diesen Jahrzehnten war es vielen Gläubigen möglich hier zu beten, die Sakramente zu empfangen und Gott näher zu kommen, und ca. 1 Million Kerzen in einer besonderen und persönlichen Bitte bei der Mutter Gottes anzuzünden. Dekan Andreas Seliger freute sich, dass Monsignore Herbert Hautmann gekommen war, der von 1994 bis 2004 Pfarrer von Bad Steben und Schwarzenstein/ Schwarzenbach war. Sein Nachfolger Andreas Eckler war leider verhindert an diesem Fest teilzunehmen. Aber den Erbauer der Kirche, Monsignore Karl Jahnke, der inzwischen schon 98 Jahre alt ist, hatte Seliger am Telefon. Dieser habe sich sehr über die Einladung gefreut. Er sei damals der erste Pfarrer gewesen, der den Auftrag bekam die Kirche zu bauen. Sie hätten in dieser Zeit unter größten Schwierigkeiten die Kirche gebaut, es war aber trotzdem eine sehr schöne Zeit in Bad Steben gewesen.. In seiner Ansprache reflektierte Dekan Andreas Seliger den Bau der Kirche vor 60 Jahren. Damals wurde die alte Kurkapelle abgerissen und der Grundstein für die jetzige Kirche gelegt. Nach dem Krieg und der Ansiedlung vieler Heimatvertriebener aus dem Sudetenland wurde ein großes Gotteshaus benötigt. In all diesen Jahrzehnten war es vielen Gläubigen möglich hier zu beten, die Sakramente zu empfangen und Gott näher zu kommen, und ca. 1 Million Kerzen in einer besonderen und persönlichen Bitte bei der Mutter Gottes anzuzünden. Die Pfarrkirche heiße nicht umsonst „Maria- Königin des Friedens", fuhr der Dekan fort. „Den Frieden Gottes können wir nicht herstellen. Darum gilt es zu beten, zu erkennen wie klein wir Menschen sind, und wie groß wir nur dadurch werden, dass wir uns dem Herrn und seiner Mutter Maria unterordnen!" Nach diesem festlichen Hochamt setzte sich die Fronleichnamsprozesson Richtung Wandelhalle im Kurpark in Bewegung. Gemeindereferentin Michaela Meusel und Adolf Markus fungierten als Vorbeter.

Nach dem Hochamt begann die weltliche Feier des Kirchenjubiläums und des Fronleichnamsfestes. Für’s Mittagessen („Sauarsch“ mit Brot und Kraut) sowie für Kaffee und Kuchen war bestens gesorgt und bis in den Nachmittag hinein wurde mit Live-Musik von Peter Milde und dem Duo "Two Parts - Rocco und Andrea" bei guter Laune gefeiert. Dekan Andreas Seliger bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen hatten.